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Das Feuer von innen

In aktuellen Zeiten werden Spaziergänge, Bikerfahrten oder Wanderungen – wenn auch bei tieferen Temperaturen als im Frühling – wieder zunehmen. Mögen diese für unsere psychische Befindlichkeit hilfreich sein.

Gerade mal bei den Altersheimen hat man erkannt, dass eine totale Isolation für BewohnerInnen unerträglich und ungesund ist.

Man muss kein Psychologe sein um zu spüren, dass auch für jüngere Menschen und Kinder gesellschaftliche Kontakte und ein persönlicher Austausch mit Freunden für die psychische Gesundheit wichtig sind.

Bei Vereinen und Organisationen, die trotz der vielen Vorschriften den happigen Mehraufwand für die Organisation und Durchführung in Kauf nehmen, können wir uns nur bedanken.

Findet gar nichts mehr statt, ist Kreativität gefragt. Da bleiben eventuell noch Treffen in kleinen Gruppen im Freien mit sogenannten Schweden- oder Finnenfeuer ein Ausweg.

Anstelle des Stehtischs lodert das Feuer. Als Apéro eignet sich im Freien mehr der Glühwein oder ein Rumpunsch. Letzterer heizt dann auch ganz schön gegen Krankheitserreger ein. Und die Thermik des Feuers putzt gleich noch alle Aerosole himmelwärts. Heiss getrunken, ist auch die alkoholfreie Punschversion, insbesondere für Kinder die passende Lösung. Danach ein bisschen nach Rauch stinken gehört dazu, vertreibt die bösen Geister…

Wird die Weihnachtszeit zur Schwedenfeuerzeit? Vielleicht starten wir die Höhenfeuer der Eidgenossen in eigenen Gärten, auf eigenen Plätzen? Diesmal aber nicht gegen die Habsburger wie in historischer Vergangenheit, sondern für uns selber, unsere Familie oder Freunde.

Eventuell gelingt es damit, sogar das innere Feuer wieder zum Lodern zu bringen?

Schwedenfeuer gibt’s beim Landi oder notfalls online.
Vielleicht ist eine Aktion Schwedenfeuer sogar ansteckend? Und ein Lichtermeer in Obfelden vertreibt Corona…

Das spezifische Schutzkonzept ist übrigens einfach: Passen Sie auf, dass Masken nicht anbrennen und halten Sie bei windigem Wetter einen Eimer Wasser bereit!

Ich wünsche Ihnen herzlich ein erfreulicheres 2021 und einen guten Rutsch in bessere Zeiten!

Ihr Redaktor
Peter Leemann

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